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Chemischer Schnelltest für Schimmelpilze, Formaldehyd, Ozon und viele andere Schadstoffe

Chemischer Schnelltest zur Ermittlung von Luftschadstoffen und Wohngift/

Wohngift-Untersuchung

Belastungen durch Wohngifte und Schadstoffe treten in den letzten Jahren immer häufiger nicht nur in Altbauten, sondern auch in Neubauten auf. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und auf verschiedenste Ursachen zurückzuführen. Die Durchführung von Untersuchungen zum genauen Nachweis von Luftschadstoffen bzw. Wohngiften können durch entsprechende Institute mittels komplizierter Messverfahren durchgeführt werden. Die vorgenannten Untersuchungen durch die Institute sind sehr aufwändig und kostenintensiv. Die Untersuchungen belaufen sich auf Beträge zwischen 1.000,00 EUR und (je nach Aufwand und Umfang) wesentlich höhere Kosten von über 5.000,00 EUR.

Diesbezüglich können jedoch zur Vorabermittlung von Schadstoffen kostengünstige chemische Schnelltests eingesetzt werden, um die Tendenz der vorhandenen Belastung in dem jeweiligen Objekt kostengünstig im Vorfeld zu ermitteln.

Das heißt: mit dem chemischen Schnelltest kann zwar nicht die Genauigkeit der Messungen und Probenahme eines Institutes erreicht werden, jedoch kann man bereit im Vorfeld eine Tendenz erkennen, inwieweit Luftschadstoffe oder Wohngifte verschiedenster Belastungen in dem Objekt bzw. den Räumen vorhanden sind.

Mit diesem Schnelltest kann die Tendenz zu vorhandenen Belastungen, Wohngiften und Schadstoffen etc. in den Räumen erkannt und diesbezüglich eine Aussage getroffen werden, ob diese Belastungen sich in einem normalen, nicht gesundheitsschädigenden Bereich bewegen oder ob Schadstoffe und gesundheitsschädigende Substanzen in den Räumen vorhanden sind und hierzu weitergehende Untersuchungen durch entsprechende Institute erforderlich sind.

Die chemischen Schnelltests liefern hierzu kostengünstige und schnelle Aussagen und ermöglichen es so, eine weitere Vorgehensweise bei vorhandenen Luftschadstoffen in den Räumen festzulegen. Die chemischen Schnelltests bewegen sich in Kostengrößen zwischen ca. 100,00 und 350,00 EUR zuzüglich des Aufwandes für die Probeentnahme und Auswertung.

Belastungen durch Wohngifte und Schadstoffe werden durch Raumluftuntersuchungen und Materialproben umweltanalytisch vor Ort durch die vorgenannten chemischen Schnelltests festgestellt. Aus medizinisch-toxikologischen Untersuchungen ist bekannt, dass sich die vorgenannten Risikofaktoren in Luftschadstoffen, Lösemitteln, Formaldehyd und Wohngiften nicht summieren, sondern entsprechend bei Austreten potenzieren. Kritisch zu betrachten sind besonders kleinere Dosen über einen langen Zeitraum. Giftstoffe dünsten langsam aus und können sich auf Teppichen und Gardinen festsetzen, wo sie weiter die Raumluft vergiften. Dieser Prozess kann Jahre bzw. auch Jahrzehnte dauern und fördert so die Anreicherung von Wohngiften in den betroffenen Räumen.

In Häusern und Wohnungen kommen eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien zusammen:

Ausbaumaterialien wie Wand- und Deckenverkleidungen, Bodenbeläge mit Kleber, Innendämmungen, Holz, Teppiche, Farbanstriche sowie Polstermöbel mit ihren Klebern, Leim und Beschichtungen etc.. Praktisch überall in den vorgen. Materialien können chemische Substanzen auftreten, die noch nach Jahren in die Raumluft ausgasen und so zu einer erheblichen Belastung des Raumklimas führen.

Gerade Möbel können aufgrund ihrer großen Oberfläche als eine wesentliche Quelle für die

Belastungen der Innenraumluft in Frage kommen. Vor allem gibt es einen Effekt der Aufsummierung dieser Ausdünstungen bei mehreren gleichen oder ähnlichen Belastungen in dem Raum / Objekt. Teilweise ist es so, dass erst mehrere Belastungen zu bedenklichen Schadstoffkonzentrationen in den Räumen / Objekt führen. Aus diesem Grunde sollte bei dem Kauf von Ausbaumaterialien, Bodenbelägen, Materialien zur Verarbeitung und Möbel etc. auf Umweltverträglichkeit geachtet werden.

Man unterscheidet in der Baubiologie verschiedene Wohngifte und Schadstoffe, die das Raumklima entscheidend beeinflussen:

Schwer flüchtige Schadstoffe, z. B. PCP, PCB-Weichmacher, PAK, Pyrethroide sowie verschiedenste andere Schadstoffe wie Formaldehyd, Lösemittel, Glykolverbindungen und sonstige chemische Substanzen, welche über die Ausdünstung aus entsprechenden Bauteilen, Möbeln oder Bodenbelägen in die Luft gelangen, ergänzend hierzu auch die Sporen einer Schimmelpilzbelastung.

Die vorgenannten Schadstoffe gelangen in die Luft und können sich bei keiner oder nur geringer Lüftung in dem Raum anreichern, so dass diese gesundheitsbeeinträchtigende Wirkungen haben.

Die weiteren Vorkommen sind in Holzschutzmitteln für Anstriche auf Möbeln und Hölzern, Leder und Teppichschutz sowie Kunststoffen der v. g. Schadstoffe zu finden.

Leicht flüchtige Schadstoffe, z. B. Formaldehyd, Lösemittel, Glykol-Verbindungen, Styrol-Vorkommen: Spanholz-Platten, Möbel, Lacke, Bauteile

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Hautjucken, Schwindel, Nervenstörung, Reizhustenanfälle, Nachtschweiß, auffällige Leberwerte, Kribbeln in allen Gliedern, Allergien u. a.

Vorkommen von Asbest und anderen künstlichen Fasern:

Bau- und Dämmstoffe, Nachspeicheröfen (bis 1978)

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Lungenschaden, Krebs u. a.

Radon/Radongas-Vorkommen:

Risse in Kellern und Bodenplatten, besonders in radonreichen Gebieten wie Eifel oder Hunsrück.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Lungenkrebs.

Wenn Sie chronisch krank sind, unter einem der vorab aufgeführten oder anderen Symptomen leiden und Ihr Arzt Ihnen keine Linderung verschaffen kann, sollten Sie Wohngifte als Ursache in Erwägung ziehen.

Zu den vorgenannten Belastungen des Raumklimas zählen auch Schimmelpilze, Bakterien, Hausschwamm-Stockflecke, Salpeter und Feuchtigkeit in Bauteilen. Die vorgenannten Belastungen können aus einem baulich bedingten Feuchtigkeitsschaden resultieren oder aus nicht ausreichender Entlüftung und Beheizung der Räume. Diese Belastungen treten hauptsächlich in der kalten Jahreszeit im Herbst bzw. Winter an den Bauteilen/in den Räumen auf.

Dies besonders, da in der vorgenannten Zeit eine Austrocknung der Bauteile ohne weitere Maßnahmen nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist und es in der kalten Jahreszeit durch die sich ergebenden Belastungen zu einer Maximalbelastung der Feuchtigkeitskonzentration im Wandquerschnitt kommt.

Diese Feuchtigkeitsbelastung führt dann zu entsprechender Überfeuchtung des Wand- oder Deckenquerschnittes, was wiederum das Wachstum von Schimmelpilzen und Bakterien fördert. Hierbei kommt es zuerst zu kleinen, punktuellen schwärzlichen Verfärbungen auf der Innenfläche der Bauteile. Diese Verfärbungen breiten sich dann meist von den Raumecken ausgehend an den Wandflächen weiter aus. Nach relativ kurzer Zeit kann hierzu eine Fläche von 0,5 m² und mehr mit den vorgenannten Feuchtigkeitserscheinungen sowie Schimmelpilzen und Bakterien befallen sein.

Als nächste Stufe verfärbt sich die Wand dann homogen schwarz und es treten an der Oberfläche die sog. „Sporen“ hervor. Diese Sporen sind das Gefährliche bei den Schimmelpilzen, da diese sich durch die Konvektionsströmung der Raumluft ablösen und so in die Raumluft gelangen. Über die Raumluft werden diese dann von den Menschen eingeatmet und verursachen so gefährliche Erkrankungen.

Auftreten von Schimmelpilzen, Hausschwamm- und Hefepilzen:

Baumängel, Wärmebrücken, mangelnde Entlüftung und Beheizung, Feuchteschäden, muffiger Geruch

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:

Augen- und Nasenreizung, Bronchitis, Asthma, Durchfall, Antriebsarmut, Schuppenflechte, Neurodermitis, Infektanfälligkeit u. a.

Im Hausstaub und bei Luftporen befinden sich Schimmelpilze und ihre Sporen, Bakterien, Pollen und Hausstaubmilben mit ihren Ausscheidungen. Heimtückisch ist ein verdeckter Schimmelpilzbefall in Fußböden, Wandverkleidungen, in Leichtbauwänden etc., der messbar ist, jedoch nicht augenscheinlich wahrgenommen werden kann.

Zur Suche von Schimmelpilzen können bei Erfordernis auch ausgebildete Spürhunde verwendet werden. Die Suche mit Spürhunden hat sich in der Vergangenheit bereits als sehr effektiv erwiesen, da die Hunde durch ihren besonderen und ausgeprägten Geruchssinn im Vorfeld entsprechende Belastungen ohne Bauteilzerstörung erkennen können. Hierdurch ist es dann möglich, an den vorgenannten Stellen der betroffenen Bauteile gezielt Sanierungen durchzuführen.

Menschen mit intaktem Immunsystem sind in der Lage, die wenigen mit der Nahrung und aus der Umwelt aufgenommenen Pilze zu bewältigen. Dies gilt jedoch nicht durch eine ständig erhöhte Luftkonzentration von entsprechenden Schimmelpilzen, Bakterien etc.

 

Wenn die Schimmelpilzkonzentration im Haus zunimmt, wird unser Immunsystem erheblich geschwächt und damit unsere Gesundheit langfristig geschädigt.

Diesbezüglich ist es im Vorfeld sinnvoll, bei Auftreten der vorgenannten Symptome oder bei Verdacht entsprechender Raumluftbelastungen, chemische Schnelltests durchzuführen, um mögliche Ursachen von Luftschadstoffen oder Wohngiften zu analysieren.

Bekämpfen Sie nicht die Symptome, sondern die Ursachen!

Ergänzend hierzu sollten dann bei positiver Feststellung der vorgenannten Luftschadstoffe und Wohngifte durch den vorhergehenden Schnelltest weitergehende Analysen durch ein Institut durchgeführt werden, um die Belastungen vom Umfang und der Intensität zu bestätigen.

Auf Wunsch benennen wir Ihnen hierzu ein Institut, welches diese speziellen Untersuchungen auf Schadstoffe und gesundheitsgefährdender Substanzen in ihrem Objekt durchführt und stehen Ihnen auch während der Untersuchungen beratend zur Seite.